Thailand – vegetarisches Pad Thai

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Hallo ihr Lieben, 

nun ist es schon bald ein Jahr her, als ich mich mit meinem Freund und Rucksack aufmachte einen Monat durch Asien zu tuckern. Ich möchte diese Zeit gerne mit euch teilen, und euch gleichzeitig natürlich einige Speisen und Rezepte präsentieren, die dort auf uns zugekommen sind.

Mit diesem Beitrag fängt also unsere kleine „Asia-Tour“ an. Ich hoffe, dass ihr viel Spaß daran findet und das ein oder andere Rezept selbst ausprobiert.

Angefangen hat unsere Reise in Bangkok. Dort angekommen haben wir uns erst einmal auf die Suche nach einem Hostel in der Nähe des „Hua Lamphong“ gemacht – Hauptbahnhof von Bangkok. Im Hostel wurde sich in die Sommersachen geschmissen und kurz von Reisestrapazen und Jetlag erholt. Anschließend schifften wir über den Chao Phraya in Richtung Wat Pho.

Zwischendrin wurden frische Früchte und Pad Thai von Straßenständen gesnackt. So ging der Tag relativ schnell rum. Am Abend haben wir uns mit einem ehemaligen und guten Klassenkameraden meines Freundes getroffen und mit ihm und seinen Bekannten den Abend (sehr lange) ausklingen lassen.

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Am nächsten Tag ging die Sightseeing-Tour via. Tuk-Tuk, Bus und zu Fuß weiter. Gegen Nachmittag packten wir unsere sieben Sachen und machten uns auf zum Bahnhof, da dort unser Nachtzug Richtung Chiang Mai losfuhr. Etwas gelesen, etwas gegessen und irgendwann die Nacht, Nacht sein lassen und geschlafen.

Am 03. März 2016 kamen wir dann früh morgens im Norden Thailands an, wo eine gute Freundin von mir auch gerade Urlaub mit ihrem Partner machte. Chris und ich machten uns wieder auf die Suche nach einer Unterkunft, einem tüchtigen Motor-Roller und unseren deutschen Bekannten. 🙃
Die erste Roller-Tour ging zum Huay Tung Tao. Dort gab es in kleinen Hüttchen, direkt am See, erst einmal etwas in den Magen. Gurken- und Mangosalat, dazu Wasser und ein kühles Chang. Danach ging es weiter auf den Doi Suthep zum Tempel Wat Phra That.

Zum Abendessen gingen die Pärchen getrennte Wege. Mein Freund und ich flitzen zu den Chiang Mai Places. Dort fanden wir einen Stand, an dem es „Sweet Potato Balls“ und „baked Bananas“ gab. Wir waren die Tage darauf jeden verdammten Abend dort, aber der Stand war, zu unserer großen Enttäuschung, immer geschlossen. Ist im Nachhinein vermutlich besser für unser Hüftgold gewesen, allerdings konnte man dem geilen Zeug einfach nicht widerstehen. Gegen später am Abend haben wir uns in irgendeiner Kneipe wieder zusammengetan und es uns gut gehen lassen – „Drei für zwei in Chiang Mai!“ 😉

Den nächsten Tag haben wir gemütlich angehen lassen. Ausschlafen und Wäsche waschen stand auf dem Programm. Mein Freund lachte mich beim Rucksack packen noch aus, aber die Wäscheleine hat sich auf jeden Fall rentiert. 😁

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Am 05. März starteten wir eine weitere Roller-Tour auf den Doi Suthep ins Doi Pui Village, das absolute Hippie-Paradies, wo ich vermutlich das beste Pad Thai in ganz Thailand gegessen habe. Wir verbrachten den ganzen Tag auf dem Roller und zu Fuß, fetzen über abenteuerliche Straßen und erkundeten fast den kompletten Berg. Beim Abendessen haben wir es uns gut gehen lassen. Curry, fried Tofu und super köstliche Frucht-Smoothies. 😋

Der nächste Tag – Sonntag – Sunday Street Market! Viele Menschen (ausschließlich nur Touristen, die Thailänder flüchten an dem Tag aus Chiang Mai, so wie die Stuttgarter aus Stuttgart zur Wasenzeit 😉 ), viel zu staunen, zu kaufen und viel viel viiiiel leckeres Essen. Eigentlich gibt es als Vegetarier in Thailand wirklich viel Auswahl an tollen Gerichten, allerdings musste ich an diesem Abend wieder auf das altbewehrte  Pad Thai und frische Früchte zurück greifen, da es an den Marktständen hauptsächlich Fleischgerichte zu kaufen gab. Trotz alle dem wurde ich sehr von der Art und Weise des Pad Thai überrascht. Das Ei, war nicht, wie es normalerweise vorzufinden ist, unter die Nudeln gemischt. Die Nudeln waren mit einem Omelette umhüllt, und die Erdnüsschen konnte man sich mit Hilfe eines Babyfläschchens selbst aufs Essen geben.

Den Abschied von Conny und Flo zelebrierten wir am folgenden Tag mit großem Frühstück. Den Rest des Tages verbrachten wir in Chiang Mai mit yummy yummy Zitronen-Smoothie (ja, das gibt es und es schmeckt unglaublich gut, ihr seht es an meinem glücklichen Gesicht!) und Pizza. Wir besuchten das „Coin-Museum“ – absolut nicht empfehlenswert, aber wir wussten nichts mit uns anzufangen – und buchten uns für unseren letzten Tag in Chiang Mai einen Trip in die Elefantenfarm Baanchang.

Der nächste Morgen begann schon früh. Wir wurden mit einem Kleinbus aufgesammelt und, zusammen mit anderen Touristen, zum Baanchang-Elephant-Park gebracht. Dort durften wir uns erst einmal in schicke blaue Uniformen schmeißen und den Tag mit den Elefanten verbringen. Falls ihr da draußen, das auch mal vorhaben solltet. Bitte achtet bei der Buchung darauf, dass es ein „guter“ Park ist und die Elefanten dort nicht nur zur Show gehalten werden. Ich kann den Baanchang nur empfehlen. Man zahlt zwar etwas mehr dafür, allerdings sind dort alles Elefanten, die aus Zirkussen gerettet wurden oder als Arbeitselefanten schlecht behandelt wurden. Jeder Elefant hat seine eigene Bezugsperson, die 16-20 Stunden täglich an der Farm ist und sich um das Wohlbefinden des Elefanten kümmert.

Das Ende des Tages verbrachten wir am Flughafen. Unser Weg auf Koh Tao verlief nicht erstklassig. Unser Flug wurde gestrichen, wir mussten am Flughafen schlafen und ich habe mir (natürlich) aufgrund der eiszeitartigen Klimaanlage im Flugzeug eine Erkältung zugezogen. Zum Schluss sind wir jedoch trotzdem wie geplant auf Koh Tao angekommen und ich war endlich endlich am Meer. 😍

Der weitere Reisebericht mit dem nächsten asiatischen Gericht wird vermutlich in einer Woche online kommen. Ich versuche mich zu sputen, stecke allerdings derzeit etwas in Prüfungsstress und weiß noch nicht so Recht wie ich es gebacken bekomme. Ich hoffe ihr verzeiht mir, falls es länger dauert. Ich möchte euch so viele Details wie möglich berichten, die ich leider nicht mehr alle genauestens auswendig weiß, und somit nochmal zusammen sammeln muss.

Ich fange sofort mit meinem absoluten Lieblingsrezept, der „Asia-Tour“ an. Wie es der Titel schon verrät, handelt sich es um Pad Thai. Das gibt es in Thailand überall und in jeglichen verschiedenen Variationen zu finden. Mal mit Ei, mal ohne, mal mehr mal weniger Sojasprossen und das darin enthaltene Gemüse ist auch immer in anderer Konstellation serviert. Man wählt meist zwischen Schweinefleisch, Huhn, Garnelen oder der vegetarischen Variante. Je nach „Essensanbieter“ ist das vegetarische Pad Thai entweder einfach ohne Fleisch oder mit Tofu.

Damals stand auf jeden Fall fest, „Anna, das musst du zuhause auf jeden Fall versuchen nachzukochen!“. Also probierte ich etwas rum und am Ende kam dieses Rezept ☞ hier raus. Dass ich es so gut getroffen habe, hätte ich nicht gedacht. 😬

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Ich habe in dem Rezept Worcester-Soße verwendet. Bevor alle Vegetarier die Finger heben: Ich verwende die Soße von „Appel“, in der sind keine Sardellen oder Ähnliches enthalten. Soweit ich weiß, ist diese sogar vegan. Lass mich für dich googeln!

Dann wünsche ich euch ganz viel Spaß beim Nachkochen. Ich würde mich sehr über Feedback freuen, ob euch die Art und Weise gefällt wie das ganze aufgezogen ist. Auch über Verbesserungsvorschläge wäre ich euch sehr dankbar.
Wer auch eine Asienreise plant und ein noch ein paar Tipps braucht, kann mich gerne über das Kontaktformular, das ihr unter „schreib mir“ oder ☞ hier findet, anschreiben.

Küsschen, ihr Nüsschen.  ✌︎
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