Japanische Okonomiyaki

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wie schon angekündigt, hier der versprochene Beitrag. 🙃

Ich war Ende Dezember letzten Jahres eine Woche in der größten Stadt der Welt – Tokio.
Da meine „Asien-Reise-Rezepte“ so gut bei der Leserschaft angekommen sind, dachte ich mir, führe ich das Ganze einfach weiter und füge ein weiteres asiatisches Land hinzu – Japan!

Klein-Anna war also in Groß-Tokio. Dort hab ich meine sehr gute Freundin Claudi von mir in ihrer letzte Arbeits- und Lebenswoche besuchen und begleiten dürfen. An dieser Stelle nochmal allerliebsten Dank, meine Liebe – für Bettchen, offenes Ohr und ganz viel Freude. Auch Danke an die Oaki’s für’s herzliche Aufnehmen! 😘

Mein Flug ging am 17. Dezember 2017, 12:30 Uhr: München – Shanghai – Tokio.
Zwar kam mein Flug schon gegen 14 Uhr in Tokio an, bis man sich jedoch sortiert, es durch jegliche Pass- und Gepäckkontrollen geschafft und an der Motosumiyoshi-Station angekommen ist, dauert es ein paar Stündchen. Es ging nur noch indisch Essen (CHEESE-NAAN ❤️) und dann ab ins Bett!

Da meine Freundin arbeiten musste, machte ich mich tagsüber alleine auf Tour. Was ich absolut jedem empfehlen kann, wer nach Tokio reisen möchte: sich eine Simkarte mit mobilem Netz direkt am Flughafen zu holen. Wer etwas googlemaps-affin ist, kommt großartig damit in Tokio zurecht. Auch allein!
Mein erstes Ziel war der Senso-ji-Tempel, danach ging es zu Fuß Richtung Ueno-Park.

Was mich direkt beeindruckt hat, waren die „Schaufenster“ der verschiedenen Restaurants. Die Japaner geben sich unglaublich viel Mühe dabei, ihre Speisen originalgetreu in Plastik darzustellen.

Gegen 18 Uhr hab ich mich mit meiner Freundin getroffen. Gute deutsche Zeit für Speis und Trunk. Also ging es in ein kleines Ramenrestaurant in der Bremerstreet. Hierbei ist zu erwähnen, dass es als Vegetarier nicht ganz soooo einfach ist, standardgemäße Gerichte in Tokio zu bekommen. Die Japaner hauen so gut wie überall Fisch, Fleisch oder Chicken dazu.
Nachdem der Bauch bis obenhin mit Süppchen voll war, haben wir uns mit Claudi#2 Richtung Metropolitan Government Building gemacht. Perfekter Ort um kostenlos einen wunderbaren Blick über Tokio zu erhaschen #schwabe. Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Golden Gai – eine Art Kneipenviertel in Tokio. Der Charme am Golden Gai, dass die Kneipen meist nicht größer sind als ein Zimmerchen und allerhöchstens 4-5 Personen darin Platz finden.

Tag drei hab ich hauptsächlich zu Fuß verbracht. Ich war beim Kaiserpalast und hab mich ansonsten von den Eindrücken durch die Stadt treiben lassen. Abends gab es ein kleines „Aschiedsessen“ mit der Share-House-Family meiner Freundin.

Donnerstags machte ich mich, auf Empfehlung von Claudi, auf den Weg nach Kamakura. Eine sehr idyllische Ortschaft, ca. 45min mit der Bahn von Tokio entfernt. Dort kann man sich von Tempel zu Tempel leiten lassen, durch Shoppinggässchen bummeln, den Great Buddah bewundern (leider vergessen, ein Foto davon zu machen 🤦🏻‍♀️ ) und die Ruhe genießen. Auf dem Speiseplan stand am Abend Udon. Super lecker und suuuuper sättigend!
Übrigens ist es durchaus möglich, mit Stäbchen Suppe zu „löffeln“. Die Japaner machen es euch vor. Ihr könnt es eigentlich nicht überhören! 😉

Am Freitag begann der Tag bei mir direkt mit Mittagessen: CHEESE-NAAN! ❤️ 😅
Danach ging es nach Odaiba, ein wunderschöner Teil von Tokio und mein Favorite-Place. Dort hat man eine wunderbare Aussicht auf die Skyline und die Rainbow-Bridge. Optimales Örtchen um sich bei Matcha-Eis und Kaffee die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen. 😊
Als uns der Hunger Richtung Kawasaki trieb, trafen wir uns mit Claudi#2 um das „beste Chicken“ zu essen. Für mich gab es, nach einigen Verständigungsproblemchen, das Ganze ohne Chicken-Topping.

Den letzten Tag verbrachten wir gemeinsam. Nochmal die volle Ladung Tokio. Klassisch japanisches Crepes in Harajuku, Shibuya-Crossing und abends lecker Okonomiyaki-Futtern im wunderschönen Yokohama.

Und damit eine direkte Überleitung zu meinem Versuch, Okonomiyaki selbst zu machen. Was das überhaupt ist? Super lecker auf jeden Fall! 😄 Hinter Okonomiyaki verbirgt sich eine Art japanischer Pfannkuchen. Schon in Tokio hab ich versucht, das ganze feinschmeckerisch auseinanderzunehmen und die Zutaten zu identifizieren. Ich denke, ich hab es ganz gut getroffen. 🙃 Probiert es einfach selbst mal aus. Ich würde mich sehr über Feedback freuen, von denen die es vielleicht schon gegessen haben, aber auch von den Unerfahrenen, ob es euch genauso zusagt, wie mir.
Das Rezept dazu findet ihr → hier!

Küsschen, ihr Nüsschen. ❤️
Anna