Spinatquiche #foodofthemonth

ohne schrift Kopie

wie ein paar von euch vielleicht mitbekommen haben, habe ich letztes Jahr mit Bravur meine Weiterbildung zur Ernährungsberaterin abgeschlossen. Um auch hier ein bisschen Input diesbezüglich  einzubringen und mal wieder etwas frischen Wind auf love, peace and food reinzulassen, findet ihr nun oben im Menü die Kategorie Nerdstuff. Dort soll sich mit der Zeit jegliches Klugscheißer-Wissen aka. #nutrifacts rund um das Thema Ernährung tummeln. Unter anderem z. B. die #foodsofthemonth. Was sich genau dahinter verbirgt, siehst du dort – schau einfach kurz vorbei! 🕵🏻‍♂️
Ansonsten habe ich noch 108729 weitere Ideen, die ich nach und nach einpflegen möchte, um euch nicht nur die Leckermäulchen zu stopfen, sondern auch die ein oder andere graue Gehirnzelle mit Wissen zu füttern. 🤓
Beginnen wir heute also mit dem ersten #foodofthemonth: SPINAT!
Das grüne Kerlchen bereichert unser Leben von April bis November.
Spätestens nach Popeye sollte jedem von uns die große Legende des hohen Eisengehalts bekannt sein, die jedoch vor einigen Jahren widerlegt wurde. Denn es stecken nicht die sagenumwobenen 35mg in 100g Spinat sondern 3,5mg – vielleicht der legendärste Kommafehler in der Food-Branche. Allerdings ist der Eisengehalt dennoch ziemlich hoch und es steckt jede Menge weiteres Potenzial in dem krautigen Fuchsschwanzgewächs. Es ist nicht nur recht kalorienarm, sondern liefert uns neben Eisen noch eine ordentliche Portion Magnesium, Zink und Vitamine.
„Aber Anna, welche Spinat-Sorte ist denn jetzt eigentlich die gesündeste?“ 🤔
Babyspinat, junger Spinat, Blattspinat, Spinat mit dem Blubb, … die Auswahl ist groß. Auch wenn letztes wohl allen am besten schmeckt, muss ich euch enttäuschen, Rahmspinat hat mit „gesund“ leider nur noch wenig zu tun. Tatsächlich teilen sich alle rohen Spinatsorten den ersten Platz – wichtig jedoch: frisch und roh enthalten alle Sorten die meisten Nährstoffe.
Ich muss zugeben, das Rezept hier dient euch nicht im besten Maße, das komplette Nährstoffpotenzial des Spinats auszureizen, allerdings, schmeckt Spinat in eine Quiche gepackt einfach un-fass-bar lecker!
Und nichts desto trotz, ist das Rezept als recht gesund und ausgewogen einzustufen.
Man benötigt ein paar extravagante Zutaten, wie beispielsweise Seidentofu, Reismehl (nicht unbedingt notwendig) oder Kala-Namak-Salz (aka. Schwefelsalz) – aber einmal in den Asia-Shop eures Vertrauens oder in einen gut sortierten Supermarkt und ihr habt alles zusammen. Kala-Namak ist an sich auch austauschbar durch normales Salz, jedoch verleiht es der veganen Quiche einen Hauch Ei-Geschmack.
Schreibt euch jetzt schonmal alles auf die Einkaufsliste und nach dem nächsten Shoppingtrip ran an den Herd!
Hände waschen nicht vergessen! Corona teached us!
Esst Spinat (enthält unter anderem auch recht viel Vitamin C – für’s Immunsystem), bleibt gesund, bleibt zuhause und haltet durch! Falls euch langweilig werden solltet, macht doch gerne bei meiner kleinen aber feinen Umfrage mit

– Zum Rezept! –

Küsschen, ihr Nüsschen. ❤️
Anna